Bedarf an Schaf- und Ziegenfleisch gestiegen. 6.Februar.2007
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Lagsam und dunkel kommt es da auf einen zu… Selbst für eine steigende Ziegen- und Schaffleisch Nachfrage sind die Chinesen zu haben.
Das Fleisch der kleinen Wiederkäuer ist in Österreich gefragter denn je. Grund dafür ist der steigende Gusto Chinas auf Lammfleisch. „Bisher kam das Lammfleisch im Supermarkt meist aus Neuseeland. Jetzt haben aber die Chinesen ihre Vorliebe am Schaffleisch entdeckt, dadurch kann es bei uns zu Engpässen kommen“, sagt die Geschäftsführerin des Burgenländischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes, Tamara Pratscher.
Aus einem Artikel des österreichischen Kuriers
Tech Tags: Schafe Ziegen China Schaffleisch Ziegenfleisch Wirtschaftsaufschwung
Harsche Kritik an Schafhaltung. 24.Januar.2007
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Aus dem Schweizer Bund:
Polemik gegen allzu belämmerte Opfertheorie
Wolf frisst Schaf: Das geht unter die Haut. Aber das lammfromme Opfer ist auch Subventionengenerator, Lieferant marktwertloser Wolle, Trampel in der Alpenflora, Todbringer für aufgepäppelte Steinböcke.
Das Bild ist fast biblisch. Auf der einen Seite der Wolf, das dunkle, pelzüberzogene Böse, Ikone des archaischen Grauens aus der Zeit, als man Kinder noch mit Grimms Märchen erschrecken konnte. Auf der anderen Seite das Schaf, das Sinnbild lammfrommer Zahmheit, das kuschelwarme, fleischgewordene Schwesterchen des Agnus Dei, das wir – in Pastell gemalt – aus dem Schlafzimmer unserer Grosseltern kennen oder von Saint-Exupéry gekritzelt aus dem «Kleinen Prinzen». Wenn nun vor solchem Hintergrund das Böse (Wolf) grundlos das Gute (Schaf) blutrünstig meuchelt, dann kann dies beim Menschen zum Totalausfall vernunftgesteuerter Reaktionen führen: Er blökt belämmert angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkeit, die dem schuldunfähigen Tier widerfährt. Oder er schreibt – als gegenteilige Überreaktion – Leserbriefe wie jenen unlängst im «Schweizer Bauer» erschienenen mit der finalen Schlussfolgerung: «Es gibt genug Schafe, um die paar Wölfe zu füttern.»
Wider die Lammfrömmigkeit. Die urbane «Pro Wolf»-Fraktion ist zugegebenermassen ein komisch naturferner Zirkel: debattiert über «zurück zur Natur» in trendigen Café-Bars und verfolgt die Rückkehr des Wolfs in minergiebelüfteten Büros am Bildschirm – also ohne Gefahr, das strenge, ammoniaklastige Düftchen einer feuchten Schafherde oder die noch animalischere Note eines läufigen Wolfes in die Nase zu kriegen. Trotz solchen Schwächen im wolfsfreundlichen Lager gilt es das Schaf endlich vom übermässigen Opferschutz zu befreien und ihm die Strafmündigkeit zurückzugeben. Die ihm apriori attestierte Lammesfrömme passt nicht zu den Tabus und Widersprüchen der Schafhaltung.
Das Schaf, ein Trampel. Es sei der «Rasenmäher der Nation», rühmen rührige Schafhalter das Tier. Stimmt. Nur ist der rasende Mäher auch ein Trampel. Zu viele unbehirtete Schafe mähen zu lange auf zu hoch gelegenen Weiden – und das ist der artenreichen Alpenflora Tod, denn die Tiere rupfen zu gründlich, treten an steilen Lagen manch schöne Erosion los. Weil die Schweiz heute gut doppelt so viele Schafe zählt wie in den 1930er-Jahren, nimmt das Problem zu statt ab. Das beruhigende Beispiel ist der Schafberg bei Amden. Dort gehts der Flora gut – seit die Schafalpung aufgegeben wurde.
Tod durchs Schaf. Die 250 000 gesömmerten Schafe lecken am selben Salzstein wie unzählige der rund 100 000 Gämsen und 13 000 Steinböcke, die unsere Tourismusindustrie für ihr «Branding» braucht. Der Kontakt ist tödlich. Infiszierte Schafe – ein riesiges Erregerreservoir– tragen dazu bei, dass immer wieder Steinböcke in bestem Alter an Gämsblindheit erkranken, an Moderhinke erlahmen und hilflos ins Tobel, respektive in den Tod, stürzen. Dabei hatte die Schweiz ihre heutige Steinbockpopulation mit grossem Aufwand und dank einem kunstvollen Raub (1906) aus den Beständen des italienischen Königs ach so mühevoll aufgebaut!
Der Artikel geht noch weiter. Den ganzen Artkel lesen.
EU Schafbestand nimmt ab. 23.Januar.2007
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In den 25 Ländern der Europäischen Union sind die Schaf- und Ziegenbestände 2006 erneut zurückgegangen. Nach vorläufiger Berechnung dürften es im laufenden Jahr noch 86,77 Millionen Tiere sein, knapp zwei Prozent weniger als 2005. Das hängt unter anderem mit der Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik und der Entkoppelung der Prämien von der Produktion zusammen. Im Jahr 2000 beliefen sich die Bestände noch auf fast 93,5 Millionen Tiere. In Deutschland wurden 2000 rund 2,74 Millionen Schafe und Ziegen gehalten, bis 2006 ist der Bestand auf 2,55 Millionen Tiere gesunken.
Campina verarscht Kunden - Weidebutter bekommt nach Klagandrohung ein neues Design 18.Januar.2007
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Das Thema hat zwar nichts mit Schafen im engeren Sinne zu tun, aber Eure Hilfe ist hier gefragt: Greenpeace-Recherchen in der Vergangenheit zufolge verbringen viele Kühe, von denen die Campina “Weidebutter Mark Brandenburg” stammt, das ganze Jahr im Stall. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich, ist doch auf der Butterverpackung zu lesen, dass die Kuehe fuer die Buttererzeugung auf der Sommerweide stehen.
Um der von Greenpeace und der Verbraucherzentrale angedrohten Anzeige wegen Irreführung zu entgehen, kündigt der Konzern nun an, die Butter umzubenennen. Eine riesen Schweinerei die in die falsche Richtung führt. Wer sich darüber beschweren möchte kann das auf der Seite von Greenpeace tun.
Ich habe natürlich auch Teilgenommen. Meine Recherchen haben ergeben das zum Campinakonzern auch die Firmen Fruttis, Landliebe, Mark Brandenburg, Optiwell, Puddis, Strothmann, Südmilch und Tuffi gehören. Ich werde auf Produkt von diesen Firmen verzichten und habe das auch in meiner Email deutlich gemacht. Die Emailadresse des Chefs von Campina ist: piet.hilarides@campina.com
Scrapie Update - Filter entfernen Prionen aus dem Blut: Mögliche Hilfe gegen vCJK wurde gefunden 10.Januar.2007
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- Falsche Form von Proteinen löst Creutzfeld-Jakob aus
- Bei Hamstern getestet - reinigt auch Menschen-Blut
Forscher haben ein neues Material gefunden, mit dem sich die Erreger mehrerer BSE-ähnlicher Hirnkrankheiten aus dem Blut herausfiltern lassen. Das berichtet die Gruppe um Robert Rohwer von der Universität in Maryland in Baltimore (USA) im Medizinjournal “The Lancet” (Bd. 368, S. 2226). Die Forscher testeten ihre Verfahren zunächst erfolgreich an Hamsterblut, das mit Erregern solcher schwammartiger Hirnerkrankungen, so genannten Prionen, durchsetzt war. Die Methode reinige im Prinzip aber auch menschliches Blut.
Prionen sind körpereigene Proteine. Nehmen diese auf Grund einer Störung eine falsche (”kranke”) Form an, lagern sie sich im Hirn ab. Auf Dauer zerstört das viele Nervenzellen, das Hirn löst sich schwammartig auf. Beim Menschen ist die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit die Folge (CJK), beim Rind BSE (”Rinderwahnsinn”) und beim Schaf Scrapie (”Traberkrankheit”). Besonders in Großbritannien gibt es zudem die neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK), das Leiden gilt als menschlichen Form des Rinderwahnsinns. An ihm erkranken im Unterschied zur herkömmlichen Form der CJK vor allem junge Menschen.
Blutfilter gegen Prionen
Weil die betroffenen Menschen einige Zeit ohne Symptome bleiben fürchten viele Mediziner, dass die Erreger bei Bluttransfusionen aus belastetem Spenderblut auf den Empfänger übergehen können - in Großbritannien sind bislang drei solcher Ansteckungen bekannt geworden. Ein Blutfilter gegen Prionen wäre eine Lösung. Rohwer und seine Kollegen suchten bei ihrer Arbeit zunächst nach Molekülen, die sich gezielt mit den Prionen im Blut verbinden. Dies gelang mit einem Molekül namens L13.
L13 holt Prionen aus Blut
Ein mit L13 bestückter Filter hielt schließlich Scrapie-Prionen zuverlässig aus dem Blut infizierter Hamster zurück, schreiben die US-Wissenschaftler in “The Lancet”: Das so gereinigte Blut habe anschließend keine Hamster mehr mit Scrapie infizieren können. Rohwer ergänzt, dass L13 auch Prionen aus dem Blut von Menschen mit vCJK heraushole.
Interessenskonflikt
Die Forscher vermerken gemäß den Leitlinien des Journals einen Interessenkonflikt: Sie gehören zu den Gründern einer Firma, die sich auf die Diagnostik und das Entfernen von Krankheitserregern spezialisiert hat. Das Unternehmen hatte die Studie mitfinanziert.
200 vCJK-Fälle bekannt
Momentan sind 200 vCJK-Fälle bekannt, allein 164 in Großbritannien, heißt es in einem begleitenden Kommentar von Marc Turner vom Blut-Transfusionszentrum in Edinburgh. Betroffen sind auch Frankreich (21), Irland (4), die USA (3), die Niederlande (2) sowie Kanada, Japan, Saudi-Arabien, Portugal, Spanien und Italien (je 1).
Auch britische Blutspende-Dienste prüfen Möglichkeiten
Laut Turner prüfen auch die britischen Blutspende-Dienste Möglichkeiten, vCJK-Erreger aus dem Blut zu filtern. So lange darüber keine Studien vorlägen, blieben nur zwei Möglichkeiten: Blutkonserven nur dann einzusetzen, wenn sie wirklich gebraucht werden - und die breite Öffentlichkeit über die Risiken zu informieren.
(apa/red)
Scrapiefall in Bayern & Scrapieresistenzen 6.Januar.2007
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Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Riems hat einen Scrapie-Fall bei einem Schaf in Bayern bestätigt.
Es handelt sich um ein Schaf aus Schwaben. Das Tier wurde im Rahmen des TSE-Monitoring untersucht. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat bei dem Schaf eindeutig TSE-typisches Prion-Protein nachgewiesen. Dabei handelt es sich um die so genannte atypische Form von Scrapie, die nur bei einzelnen Tieren vorkommt, keinen seuchenhaften Verlauf nimmt und daher nicht die Keulung des gesamten Bestandes zur Folge hat. Der betroffene Bestand unterliegt jedoch einer amtlichen Überwachung, das heißt für einen Zeitraum von drei Jahren einem verstärkten TSE-Monitoring aller geschlachteten und verendeten Tiere, die älter als 18 Monate sind.
Dies ist der achte Scrapie-Fall 2006 in Bayern. Im Jahr 2005 gab es in Bayern acht Scrapie-Fälle. Im Rahmen des TSE-Monitorings werden verendete und geschlachtete Schafe ab einem Alter von 18 Monaten auf TSE untersucht.
Bei Scrapie, auch Traberkrankheit genannt, handelt es sich um eine Erkrankung, die beim Schaf zentralnervöse Störungen verursacht. Scrapie ist seit etwa 250 Jahren bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist Scrapie für den Menschen nicht gefährlich.
Erster „Scrapie-resistenter“ Merinolandschaf-Zuchtbetrieb in Hessen
Die Zucht auf Scrapie-Resistenz – und damit auch eine Resistenz vor BSE – ist in unseren Schafhaltungen längst Alltag. Vor allem bei Rassen, die keine gute genetische Ausgangslage hatten, freut es um so mehr, wenn Betriebe den Status „alle Tiere ARR/ARR“ erreichen.
Die Zuchtstätte Anneliese und Werner Rudnik aus Fernwald-Steinbach hält seit 1985 Schafe und widmet sich seit 1990 der Merinolandschafzucht als Herdbuchbetrieb. Mit viel Einsatz und Liebe zu dieser Rasse haben sie inzwischen eine stattliche Herde von 70 Mutterschafen aufgebaut. Weit über 100 Böcke, die über Bockauktionen, auch der so genannten „ML-Elite“, den Besitzer wechselten, sind im Deckeinsatz in den Merinolandschafherden in Hessen und der Bundesrepublik. Darüber hinaus hat der Zuchtbetrieb viele züchterische Erfolge auf Bundes- und Landesebene vorzuweisen: Bei der ML-Elite 2002 konnte man den Siegerbock der Klassen V und VI stellen, auf den Landesschafschauen 2001 und 2003 kamen Siegerböcke aus dem Betrieb Rudnik sowie 2003 das Gesamtsiegerschaf. Viele Ia-Böcke, Sieger und Wollsieger auf Hessischen Auktionen gingen aus diesem Zuchtbetrieb hervor. (Der vollständigeArtikel ist in der aktuellen Schafzucht zu lesen)
Da isser wieder. 3.November.2006
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Ich bin wieder da! Zeit viel zu schreiben habe ich aber vermutlich noch nicht also werde ich mir einige Bereiche sparen. So zum Beispiel den Pressespiegel, den ihr euch mit Google-News auch selbst zusammenstellen könnt. Es bedarf nur der richtigen Suchanfrage (Schaf OR Ziege -”Christian Ziege” -Mannschaft -”schwarze Schaf” -”schwarzen Schafe” -”schwarzen Schaf”). Eine schöne Übersicht von Terminen findet mensch auch bei Schafzucht Online. Desweiteren brauche ich dringend Geld und wer Arbeit für mich hätte meldet sich doch bitte einfach bei mir.
Was es nicht alles gibt… 6.Juli.2006
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Diese Nachricht ging vor ein paar Tagen durch die Nachrichtenagenturen:
Ziege auf Mofa
In Santa Cruz de Tenerife staunten die diensthabenden Beamten der Lokalpolizei nicht schlecht, als Kollegen auf dem Revier mit einer Ziege im Schlepptau erschienen.
24.06.2006 - Teneriffa - Die Polizisten hatten ein Mofa an der Avenida Anaga angehalten, auf dem scheinbar drei Personen fuhren. Beim näheren Betrachten jedoch stellten die Beamten fest, dass der „Fahrgast“ zwischen Fahrer und Sozius tatsächlich eine Ziege war. Besonders erstaunlich war, dass das Tier auch einen Helm aufhatte. Fahrer und Sozius des Mofas mussten mit ihrer Ziege mit aufs Revier kommen, weil sie keinerlei Papiere für das Zweirad vorweisen konnten. Wegen des Mitfahrens der Ziege auf dem Mofa müssen sie mit einer Anzeige rechnen, weil sie gegen das Verkehrsgesetz verstoßen haben.
Schäferverein Prignitz stellt sich vor. 5.Juli.2006
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Auf der 13. Prignitz-Tierschau in Gulow stellt sich der Schäferverein Prignitz vor (Artikel via Maerkische Allgemeine.)
Viel Wolliges auf der Tierschau
Gulow war am Samstag auch Anziehungspunkt für Schafhalter
GULOW Bei der 13. Prig-nitz-Tierschau in Gulow (Gemeinde Groß Pankow) am 1. Juli beteiligten sich neben Kuh- und Pferdezüchtern sieben Mitglieder des Schäfervereins Prignitz als Aussteller. Dieser Verein wurde im Februar 1992 von 20 Schäfern und schafhaltenden Betrieben als einer der ersten Schäfervereine im Land Brandenburg gegründet.
Schäfermeister Wolfgang Sowada aus Kolrep, Vorsitzender des Vereins, zeigte das Merinolandschaf, eine mittelgroße, hornlose Rasse mit weißer Feinwolle. Schäfermeister Fred Papendieck aus Quitzöbel steuerte das Schwarzköpfige Fleischschaf bei, eine mittelgroße, hornlose Rasse mit weißer Halbfeinwolle. Von Schafscherer Wilfried Sperlich aus Rohlsdorf bei Pritzwalk war das Weißköpfige Fleischschaf zu sehen.
Landwirt Peter Kusel aus Baekern stellte die Rasse Texel aus, ein mittelgroßes Koppelschaf zur Lammfleischerzeugung mit weißer, gröberer Wolle. Die Landschaftspflege GmbH zeigte die Rassen Scottish Blackface (schottisches Hochlandschaf), Rauhwolliges Pommersches Landschaf, Röhnschaf (mittelgroßes Hüte- und Koppelschaf) und Romney Marsh (englisches Fleischschaf).
Die Schäferei Ulrich Ganz aus Karstädt führte die Weiße gehörnte Heidschnucke vor, deren Böcke durch ihre Hornschnecken auffallen. Eveline Taborowski aus Glöwen zeigte das Shropshire-Schaf, eine kurzwollige Flachlandrasse aus Westengland. Die Landschaftspflege GmbH Lenzen hatte als einziger Betrieb Angoraziegen mitgebracht, eine kleinrahmige Ziegenart mit weißem, seidigem, lockigem Haarkleid, die aus der Türkei stammt.
Verarbeitungsprodukte aus der Milch von Ostfriesischen Milchschafen konnte man am Stand von Anna Winter aus Strigleben kaufen. Sie sind den Kuhmilchallergikern zu empfehlen. Wilfried Sperlich demonstrierte im Schauprogramm das Scheren von Schafen. Er ist neben einem weiteren Tierhalter der einzige im Land Brandenburg, der noch Merino-Fleischschafe züchtet.
Dieter Schünemann aus Pritzwalk, Ehrenvorsitzender des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg, war vor der Wende Betriebsleiter in Groß Langerwisch, wo 4000 Mutterschafe dieser Rasse gehalten wurden: “Wir hatten mit Nachzucht dort bis 12 000 Tiere. Die Wollproduktion stand an oberer Stelle. Wolle wurde in der DDR gut bezahlt, heute kostet das Scheren mehr als die Wolle einbringt. Nach dem Wegbruch der Wollmärkte in Russland und China stehen heute die Landschaftspflege, die in der Prignitz an den Elbdeichen besonders wichtig ist, und die Produktion von Lammfleisch im Vordergrund.”
Der Schafbestand im Kreis Prignitz betrug nach der letzten veröffentlichten Zählung im Mai 2003 bei 77 Haltern 14 133 Tiere, davon sind rund 9 600 Mutterschafe. Das ist der drittgrößte Schafbestand in Brandenburg.
In 15 Schaf- und Ziegenbeständen wird Herdbuchzucht betrieben. Gegenwärtig arbeiten im Schäferverein Prignitz drei schafhaltende Betriebe, 30 Schaf- und Ziegenhalter sowie Freunde dieser Tierzucht mit. wh
Kennzeichnung von Schafen und Ziegen auf 9 Monate verschoben 27.Juni.2006
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via meat-n-more
Verbände unterstützen vorgezogene Änderung der Viehverkehrsordnung
Berlin [dbv] 22-06-2006
Der Bundesrat hat mit der Änderung der Viehverkehrsverordnung beschlossen, dass die Kennzeichnung von Schafen und Ziegen von sechs auf neun Monate ausgedehnt wird. Damit wird von der Möglichkeit der EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Schafen und Ziegen Gebrauch gemacht, für extensiv gehaltene Schafe oder Schafe in Freilandhaltung die Frist zur Kennzeichnung auf neun Monate zu verlängern.
Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) und der Deutsche Bauernverband (DBV) halten die Nutzung dieser Ausnahmeregelung für richtig. Besonders positiv sei es, dass diese Regelung in der Anpassung der Viehverkehrsverordnung an das EU-Recht vorgezogen wird. Nun könne bei der zu überprüfenden Kennzeichnung im Rahmen der Cross-Compliance-Kontrollen sowie bei der Einhaltung der vorgegebenen Frist zur Kennzeichnung von Schafen und Ziegen Rechtssicherheit gewährleistet werden. Insbesondere Staatssekretär Gert Lindemann vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz habe sich nachhaltig für die Änderungsverordnung eingesetzt.
Weitere Informationen:
- Broschüre: Neue Kennzeichnungsvorschriften für Schafe und Ziegen (aid-Infodienst)
Konsum von Schafkäse steigt 27.Juni.2006
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Die Produktion sowie der Verkauf von Schafkäse ist am wachsen. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP will die Praxis mit genauen Kenntnissen über die Zusammensetzung und die Qualität von Schafmilch unterstützen und hat aus diesem Grund eine Umfrage gemacht. [...]
EU-Schaffleischerzeugung rückläufig 10.Juni.2006
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Bonn [zmp] 08-06-2006. In der Europäischen Union dürften die fortgesetzt rückläufigen Bestände an Schafen und Ziegen in den kommenden Jahren zu einem merklichen Rückgang der Erzeugung von Schaf- und Ziegenfleisch führen. Dies ist das Ergebnis des Prognoseausschusses für Schaf- und Ziegenfleisch bei der EU-Kommission. Ob von dem Produktionsrückgang in der Union die großen Exportländer auf dem Weltmarkt profitieren können, müssen die nächsten Jahre zeigen. [...]
Link: Vollständiger Artikel bei meat-n-more.info


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