Archiv für Juni 2006

Ausschreibung – Pflege der Datenbank OviCap.
Der VDL hat einen Auftrag/Job für Datenbankbewanderte zu vergeben.
Update vom 24. Januar 2007: Der Autrag ist vergeben und die Seite der Ausschreibung nicht mehr erreichbar.

Walliser Schwarznasenschaf
Kennzeichen:
Das Schwarznasenschaf ist ein Mittelrahmiges, robustes Schaf mit kräftigem Rumpf. Seinen Namen hat das ansonsten weiße Schwarznasenschaf von seiner schwarzen Nase. Die schwarze Färbung der Nase zieht sich hoch bis zu den Augen und umrahmt diese. Außerdem sind die Ohren sowie die die Sprunggelenkknöchel und die Vorderknie sowie die Füße schwarzer Färbung. Weibliche Tiere haben zusätzlich einen Schwanzfleck. Typisch sind die Spiralförmigen Hörner. Das Gewicht der Böcke liegt bei 80-100 kg bei einer Widerristhöhe von 75-83 cm. Die Mutterschafe (Auen) wiegen 65-85 kg bei einer Widerristhöhe von 72-78cm. Die Brust ist lang, breit und tief gebaut mit einer guten Rippenwölbung und gut anliegender Schulter.
Verbreitung:
Das Hauptverbreitungsgebiet des Schwarznasenschafs ist Wallis insbesondere das Oberwallis.
Eigenschaften & Leistung:
Das Schwarznasenschaf ist ein ruhiges, keinesfalls Scheues und anhängliches Schaf. In der Herde herrschen klare Hierarchien, die Verhältnisse zwischen einzelnen Tieren sind individuell. Meißt übernehmen ältere Tiere die Leitposition und führen die Herde von Weideplatz zu Weideplatz Zwischen Ruhe und Weidezeiten legen sie oft große Strecken zurück und nehmen so auch große Weiden ganz in Anspruch. (Das macht eine Unterteilung großer nicht zu überständiger Weiden überflüssig.) Das Schwarznasenschaf wird meißt auf Wolle gezüchtet. Es ist am ganzen Körper gleichmäßig bewollt. Die mit Granenhaaren durchsetzte Wolle ist eher rau (F 5), lang (Stapeltiefe 7,0 bis 8,0 cm in 180 Tagen) und korkenzieherartig gelockt. Der jährliche Wollertrag liegt bei Widdern bei 3,5 bis 4,5 kg bei Auen 3,0 bis 4,0 kg. Das Schwarznasen Schaf ist eher spätreif und bringt etwa 1,6 Lämmer pro Jahr zur Welt. Die Trächitgkeit ist Asaisonal.
Bild:

Links:

Kennzeichnung von Schafen und Ziegen auf 9 Monate verschoben
via meat-n-more
Verbände unterstützen vorgezogene Änderung der Viehverkehrsordnung
Berlin [dbv] 22-06-2006
Der Bundesrat hat mit der Änderung der Viehverkehrsverordnung beschlossen, dass die Kennzeichnung von Schafen und Ziegen von sechs auf neun Monate ausgedehnt wird. Damit wird von der Möglichkeit der EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Schafen und Ziegen Gebrauch gemacht, für extensiv gehaltene Schafe oder Schafe in Freilandhaltung die Frist zur Kennzeichnung auf neun Monate zu verlängern.
Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) und der Deutsche Bauernverband (DBV) halten die Nutzung dieser Ausnahmeregelung für richtig. Besonders positiv sei es, dass diese Regelung in der Anpassung der Viehverkehrsverordnung an das EU-Recht vorgezogen wird. Nun könne bei der zu überprüfenden Kennzeichnung im Rahmen der Cross-Compliance-Kontrollen sowie bei der Einhaltung der vorgegebenen Frist zur Kennzeichnung von Schafen und Ziegen Rechtssicherheit gewährleistet werden. Insbesondere Staatssekretär Gert Lindemann vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz habe sich nachhaltig für die Änderungsverordnung eingesetzt.
Weitere Informationen:
- Broschüre: Neue Kennzeichnungsvorschriften für Schafe und Ziegen (aid-Infodienst)

Konsum von Schafkäse steigt
Die Produktion sowie der Verkauf von Schafkäse ist am wachsen. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP will die Praxis mit genauen Kenntnissen über die Zusammensetzung und die Qualität von Schafmilch unterstützen und hat aus diesem Grund eine Umfrage gemacht. [...]

Vermarktung von Milchschafwolle
Die meißten Milchschafhalter haben sicher schon davon gehört. Eine Möglichkeit die Wolle vom Stallboden loszuwerden ist die sogenannte Wollaktion. Wer sich beeilt schafft es evtl. noch an der Wollaktion 2006 teilzunehmen.
Weitere Informationen unter: Wollaktion 2006








