Jakobsschafnachwuchs 6.April.2006
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Der Westküstenpark in St. Peter-Ording (Schleswig-Hostein) freut sich über Nachwuchs. Drei kleine Lämmer des seltenen Jakobsschafs haben heute das Licht der Welt erblickt. Herzlichen Glückwunsch.
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Unfreiwilliges Warten auf “goldenen Tritt” 6.April.2006
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via Ludwigsluster Tageblatt (06.04.2006)
Fehlendes Grün und Hochwasser verzögern Schafaustrieb
Schlesin • Ein Schäfer hat viele Berufe: Er muss ein Regiment führen, Krankheiten und Verletzungen heilen, Kräuter und Pflanzen identifizieren und das Wesen seiner Tiere verstehen. Wochenlang ist er der einzige Mensch in der Nähe der Herde und verantwortlich für das Wohlergehen jedes einzelnen seiner manchmal mehr als 2000 Schafe. Zur Zeit drängeln sich allerorten die Osterlämmer. “Wir warten sehnsüchtig auf das neue Grün. Durch den langen Winter beginnt das Gras jedoch jetzt erst zu wachsen”, erklärt Maik Gersonde seine Unruhe. Etwa 2000 Schafe und halb so viele Lämmer warten mit dem 39-Jährigen darauf, endlich wieder unter freiem Himmel über Deiche und Wiesen zu ziehen. Doch noch dösen die wuschligen Vierbeiner unfreiwillig im Stall, wo nur spärlich das Tageslicht regiert. Gersonde hofft, dass das Hochwasser der Elbe schnell wieder sinkt. Denn dann erst kann er auf die Nebendeiche, später auf den Elbdeich, um die Tiere von Dömitz bis Wittenberge zu treiben. Wo sie auftauchen, sorgen der Schäfermeister und seine Herde dann für ungeteilte Aufmerksamkeit. Besonders jetzt in der Osterzeit, wo die Lämmer noch so klein und niedlich sind. “Ich beobachte täglich die Deiche”, sagt der Fachmann, der mit seinen Schafen auch aktive Deichpflege betreibt. Der “goldene Tritt” seiner Tiere zum Beispiel bedeutet, dass sie die Grasnarbe festtreten und durch Abfressen kurz halten. Dadurch festigt sich das Wurzelwerk, das wiederum den Deich in seiner Stabilität stärkt. “Die Schafzucht hat man im Blut”, erklärt Maik Gersonde und krault dabei den drei aus der Herde gefischten Lämmchen die weißschwarzen bis braunen Locken. Der gebürtige Grabower hat den traditionsreichen Beruf von der Pike auf gelernt, zwei Jahre lang in Klein Schmölen. “Ich bin gern mein eigener Herr. Die Freiheit ist mir wichtig”, gesteht der Berufsschäfer, der in der Hauptablammzeit täglich zwischen einem bis 50 neugeborene Lämmchen zu betreuen hat. Die Herde seiner Schäferei mit etwa 400 Hektar Fläche in Schlesin setzt sich aus verschiedenen Rassen mit dunklen und weißen Gesichtern zusammen. Da gibt es Schwarzkopfschafe, Rhönschafkreuzungen, Heid- und Moorschnucken sowie Merinos, insgesamt zehn Rassen. Der Arbeitstag eines Schäfers beginnt recht früh mit dem Versorgen der Hunde. Dann kümmert sich Maik Gersonde um seine Schafe. Zieht er mit ihnen los, dürfen der verwegene Hut, die Weste und der Stock mit Fanghaken sowie das Messer und wichtige Medikamente nicht fehlen.
Fleischmengen und Schlachtgewicht von Schafen 2005 6.April.2006
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via meat-n-more.info vom 05.04.2006
Auch das gehört dazu. Auszug zu den Schlachtgewicht und Fleischmengen von Schafen und Ziegen:
[...] Die durchschnittlichen Schlachtgewichte der Schafe blieben im Vorjahresvergleich mit 22,0 Kilogramm gleich. Gewerblich geschlachtet wurden hierzulande gut eine Million Schafe und Ziegen, ein Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fleischmenge erhöhte sich um ebenfalls rund zehn Prozent auf 22.000 Tonnen. Einschließlich Zuschätzungen und Hausschlachtungen, die in diesem Sektor einen hohen Stellenwert haben, summierte sich die Fleischmenge auf gut 48.900 Tonnen.



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