“1. Mai Auftrieb” auf dem Käsehof 29.April.2006
Posted by Sven de Vries in Termine.add a comment
Jedes Jahr zum ersten Mai, kommen zahlreiche Göttinger und Freunde des Käsehof Landolfshausen zum Alm Auftrieb der Ziegen und Schafe. Ich weiß nicht genau was geplant ist aber das ganze wird sicher Lustig und ich bin auf jeden Fall da. Das ganze wird so gegen 10.30 Uhr losgehen.
Adresse:
Käsehof Landolfshausen
Oberdorf 24
37136 Landolfshausen (17 km von Göttingen)
4. Schäferfest auf dem Rittergut Klein Schneen 29.April.2006
Posted by Sven de Vries in Termine.add a comment
Ich bin gerade an einem Plakat vorbeigelaufen mit einer Einladung zum 4. Schäferfest auf dem Rittergut Klein Schneen. Das ganze ist im Raum Göttingen. Ich weiß noch nicht genau ob ich Zeit habe hinzugehen, aber hier die offizielle Pressemitteilung:
Am 14. Mai veranstaltet der Landschaftspflegeverband auf dem Rittergut Klein Scheen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr sein diesjähriges Schäferfest. Gegen 12 Uhr wird Staatssekretär Ripke vom Nds. Landwirtschaftsministerium die Veranstaltung eröffnen….
Bereits zum vierten Mal veranstaltet der Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. am Sonntag, den 14. Mai 2006 in Zusammenarbeit mit dem regionalen Schäferstammtisch ein Schäferfest.
Nach der riesigen Resonanz in den vergangenen Jahren wird sich auch in diesem Jahr auf dem attraktiven Gelände des Rittergutes in Klein Schneen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr alles wieder rund um das Schaf und seine Produkte drehen. Gegen 12 Uhr wird Herr Staatssekretär Ripke vom Nds. Landwirtschaftsministerium mit einer Begrüßungsrede das Schäferfest offiziell eröffnen. Mitgestaltet wird das Fest tatkräftig durch die zahlreichen regionalen Schafhalter/innen, die sich regelmäßig beim Schäferstammtisch des Landschaftspflegeverbandes treffen. Zusätzlich zum Vorjahresprogramm wird sich in diesem Jahr auch die „Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde“ mit einer Hunderassevorführung beteiligen. Das Schäferfest ist Bestandteil des Projektes zur „Wiederbelebung der Hüteschäferei im Landkreis Göttingen“, welches durch Mittel der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ gefördert wird.
Besucher können an diesem Sonntag die Vielfalt an Schafrassen kennen lernen, live das Scheren und Melken erleben oder sich selbst im Weben, Spinnen und Filzen versuchen. Verschiedenste Spezialitäten vom Schaf sollen darüber hinaus Appetit auf Produkte aus heimischer Schafhaltung machen. Ergänzend mit dabei auch in diesem Jahr die Jägerschaft Göttingen mit ihrem Infomobil über Natur und Jagd. Eine Stroh-Hüpfburg, Eselreiten, Bastel- und Fotoaktionen runden die zahlreichen Angebote für Groß und Klein ab.
Wollpullover „einwintern“ 25.April.2006
Posted by Sven de Vries in Features.add a comment
Endlich ist der Frühling da, die Winterklamotten können in den Schrank. Das tolle an Naturwollpullovern ist das Wollfett (speziell das Lanolin). Leider ist mensch immer wieder dazu gezwungen seine Wollpullover zu waschen. So wäscht sich das Wollfett mit der Zeit raus. Da ich es nicht einsehe mir ständig neue Pullover zu kaufen, reibe ich zum einwintern meine Pullover mit Schaf ein. Sicherlich erreicht mensch dadurch nicht, dass das verlorene Wollfett gleichwertig ersetzt wird, aber ich habe jetzt durchaus gute Erfahrungen gemacht.
Nun hat aber leider nicht jedeR ein Schaf im Garten stehen um seine/ihre Pullover daran zu reiben. Da ich ich momentan an einer Webseite für den Käsehof arbeite und aus diesem Grund mein Weblog in den nächsten Tagen nicht aktualisieren werde. Biete ich euch folgendes an:
Die ersten 5 Leute die mir in den nächsten Tagen eine Email schreiben, bekommen eine kostenlose „Wollpullover-Einwinterung“ für je zwei Wollpullover.
Voraussetzung ist, dass Ihr mir dann, wenn Ihr die Pullover zurück habt einen kurzen Erfahrungsbericht schreibt. JedeR der darüber hinaus Interesse an einer „Wollpullover-Einwinterung“ hat kann sich ebenfalls per Email melden ich berechne dann eine Aufwandsentschädigung von Euro 4,- pro Pullover. + Porto (Das Geld investiere ich in einen Führerschein.)
Der Ablauf:
- Ihr schickt mir ein Paket mit den Pullovern.
- Bevor ich die Pullover an den Tieren reibe muss ich sie aus Sicherheitsgründen waschen. (Mit einem biologischem Wollwaschmittel von Sonett und einem Wolldesinfektionsmittel)
- Ich „behandele“ die Pullover mit Schaf. (Dabei kommt es sicher zu Verschmutzungen, da unsere Schafe selten baden.)
- Das Schaf bekommt eine kleine Belohnung.
- Dann verpack' ich die jetzt ungewaschenen Pullover und schick sie Euch zurück.
- Ihr steckt die Pullover in einen Karton und holt sie zum nächsten Winter wieder hervor, wascht sie und habt einen „regenerierten“ Pullover.
- Desweiteren werde ich euch im Herbst mit einer Email an den Erfahrungsbericht erinnern.
Achtung: Ich garantiere euch mit den Pullovern sorgsam umzugehen. Ich kann jedoch keine Garantie dafür übernehmen das die Pullover keinen Schaden nehmen und werde eventuell beschädigte Pullover auch nicht ersetzen können.
Einen ähnlichen Effekt kann mensch sicher erreichen wenn er/sie die Pullover selbst mit Rohwolle einreibt. Wer Interesse an ungewaschener Demeter-Rohwolle hat meldet sich bitte bei mir.
Zwei Links zur Ziege 17.April.2006
Posted by Sven de Vries in Sonstiges.add a comment
felicitate’ Fotos & Bilder bei Flickr
Ich hab ein Paar wirklich schöne Fotos und gemalte Bilder gefunden. Am besten gefallen mir: Ziege und Dalmatiner, Ziege in Öl auf Leinwand und das Friends Forever (Bei letzteren stand Luzie Modell; siehe Bild)
Die Ziege
Heinrich Feisel mit einem hübschen Gedicht über die Ziege.
copyright (c) felicitate
Frohe Ostern 16.April.2006
Posted by Sven de Vries in Persönliches.add a comment
Allen Besuchern und Lesern meines Weblogs ein schönes Osterfest. Ich hab’ Heut’morgen für meine Schützlinge einen Eimer Gemüse im Heu verteilt. Mal sehen ob sie alles finden :-)

Und noch ein bisschen Kurz-Wissen zum Thema Osterlamm:
Das Lamm - oder eine junge Ziege - ist Symbol der Wehrlosigkeit gegen wilde Tiere, den Scherer und den Schlächter, es ist das klassische Opfertier im Alten Testament. Die Juden schlachten zum Gedenken an Gott zum Passahfest ein Lamm. Im christlichen Altertum legte man Lammfleisch unter dem Altar. Es wurde geweiht und am Auferstehungstag als erste Speise verzehrt. Das Lamm ist symbolisch zum Lamm Gottes geworden. Es symbolisiert die Unschuld Christi.
Im heutigen westlichen Osterbrauchtum ist das Lamm in den Hintergrund getreten. Ganz anders im griechisch-orthodoxen Christentum, wo dem Osterlamm noch große Bedeutung zukommt. Am Gründonnerstag für das Osterfrühstück werden die Osterlämmer aus Biskuitteig gebacken.
Ostfriesisches Milchschaf 14.April.2006
Posted by Sven de Vries in Schafrassen.3 comments
Zuletzt aktualisiert am 24.06.2006
Andere Bezeichnungen:
- Deutsches Milchschaf (alte Bezeichnung)
Kennzeichen:
Das Ostfriesische Milchschaf ist ein kräftiges, großrahmiges und widerstandsfähiges Schaf mit langem leicht ramsnasigen, unbewollten Kopf von stolzem aussehen. Es hat große Augen mit stark entwickelten Tränendrüsen. Lange nach vorn gerichtete Ohren und eine breite, tiefe Brust mit gutem Anschluss an Hals und den geraden Rücken. Der Schwanz ist lang und von der Wurzel an unbehaart (Rattenschwanz). Breit angesetztes festes Euter mit kräftigen seitlich nach unten gerichteten Strichen. Es gibt das Ostfriesische Milchschaf sowohl in weißer als auch schwarzer Färbung. Reinrassige schwarze Milchschafe sind sehr selten (Nur etwa 500 Tiere in Deutschland). Gewicht der Muttertiere 70 – 100 kg bei 70-80 cm Wiederristhöhe und das der Böcke 90 – 130 kg bei 85 – 95 cm Wiederristhöhe.
Verbreitung
Das ostfriesische Milchschaf macht in Deutschland etwa 4 % des Gesamtschafbestandes aus und wird Schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen, Sachsen un dem Weser-Ems-Gebiet gehalten.
Eigenschaften & Leistung:
Ca. 400 – 600 kg Milch bei etwa 5 bis 6 % Fett und 4 bis 5 % Eiweiß. Laktation: 220 Tage 1. Jahr 300kg 2. Jahr 400kg Bei dem ostfriesischen Milchschaf spricht mensch von den „drei F's“. Fruchtbar, (mehrheitlich Zwillingsgeburten, mehr Drillinge als Einlinge) Frühreif (Erste Lammung mit 12 Monaten) und Frohwüchsig (durchschnittliche täglich zunahme bis 50 kg: 300 – 400 g.) Die Wollleistung liegt bei etwa 5 – 7 kg Schweißwolle.
Geschichte:
Die Geschichte des Milchschafs beginnt bereits um 3000 vor Christus. Aus dieser Zeit ist eine Abbildung eines Schafes das gemolken wird erhalten. Im Jahre 1405 vor Christus findet Schafmilch Erwähnung in der Bibel (5. Mose 32,14). In Homers Odyssee (800 vor Christus) wird vom Schaf als Haustier und Milchlieferant der Zyklopen berichtet. Die genaue Anwendung von Lab wird dann, 350 vor Christus von Aristoteles und Varro beschrieben. Etwa 50 nach Christus schreibt Plinius der ältere voll des Lobes über Schafkäse. Die nachvollziehbare Geschichte des Ostfriesischen Milchschafs beginnt dann mit der Erwähnung der außerordentlichen Größe und höheren Fruchtbarkeit des Ostfriesischen Marschenschafes im Vergleich zu anderen Schafen (1530; in der lateinischen Handschrift „Descriptis Frisiae“ von Ritter Henricus Ubbius). 23 Jahre später schreibt Wilhelm der Voldersgraf ähnliches. Die älteste aus dem deutschsprachigem Raum erhaltene Abbildung eines Schafes das gemolken wird, stammt aus dem Jahre 1682 (aus der Georgica Curiosa). Im Jahre 1800 sind in Ostfriesland zwei Schläge des Marschenschafes bekannt, das kleinere, milchreichere „Einländische oder Groninger Schaf“ und das größere Friesenschaf mit der besseren Wolle. 1850 wird durch Selektion und Kreuzung ein einheitlicher Typ, das „Groninger Marschenschaf“ erzielt. Die erste Milchleistungsprüfung bei Schafen in Ostfriesland findet dann 1889 statt. Ein Jahr später schließen sich die Milchschafzüchter aus dem Kreis Norden zusammen und definieren ein erstes anzustrebendes Zuchtziel. Um 1906 beginnt die Ausbreitung des Milchschafes ins Binnenland. 1912 gründen sieben Ostfriesische Vereine den „Milchschafzuchtverband für Ostfriesland“ und beginnen mit der planmäßigen Herdbuchzucht. 1936 wird die Rasse „Ostfriesisches Milchschaf“ mit dem Reichstierschutzgesetz anerkannt. Aufgrund der weiten Verbreitung in ganz Deutschland wird das Ostfriesische Milchschaf 1979 in „Deutsches Milchschaf“ umbenannt, muss dann (1985) aber wieder in Ostfriesisches Milchschaf umbenannt werden, da der neue Name sich nicht durchsetzen konnte.
Bild:

Weitere Themenverwandte Artikel aus meinem Blog:
Interessante Links:
- Schweizer Vereinigung für das Ostfriesische Milchschaf (OFM)
- Weblog über Milchschafe.
- Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland: Ostfriesisches Milchschaf.
- Populationsgenetische Untersuchungen von Milchleistungs- und Exterieurmerkmalen beim ostfriesischen und schwarz-braunen Milchschaf von Annette Horstick (2001)
- Populationsgenetische Untersuchungen von Fruchtbarkeits-, Milchleistungs- und Körpermerkmalen beim Ostfriesischen Milchschaf von Gerda Wessels (2003)
- Rahmann, Gerold (2001) Zahlen zur ökologischen Milchschafhaltung (PDF; 655 KB).
Pressespiegel vom 14.04.2006 14.April.2006
Posted by Sven de Vries in Pressespiegel.add a comment
Ab Heute werde ich alle paar Tage einen Pressespiegel veröffentlichen. Enthalten sind dann vor allem Artikel aus “normalen” Zeitungen. Hinweise auf Artikel aus Fachzeitschriften werde ich dann weiterhin in eigenen Posts veröffentlichen.
- Weideverbot für schwarze Schafe (Kölner Stadt-Anzeiger vom 13.04.2006)
Landwirte, Waldbauern und Jagdgenossenschaft protestieren gegen Schafbeweidung in Much. - «Knüppelhart, aber unheimlich schön» (GlaubeAktuell vom 13.04.2006)
Artikel über den Uelzener Wanderschäfer Gerd Jahnke. - Beim Hüten bleiben Osterlämmer daheim (Mitteldeutsche Zeitung vom 12.04.2006)
Artikel über die Schäferin Andrea Pinkert aus Mücheln. - Manchmal so bockig wie seine Schäfchen (taz vom 13.04.2006)
Seh schöner Artikel über den Schäfer Helmut Biermann
Zitat 11.April.2006
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Um ein perfektes Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
Das große Sterben der kleinen Lämmer 11.April.2006
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Angelika Becker und Dorette Jensel fielen aus allen Wolken, als sie beim Spaziergang an den Breckenheimer Pfingstbornwiesen die Schafe sahen. Hobby-Züchter Holger Bierbrauer ist sich bis heute keiner Schuld bewusst, will seine Schafzucht allerdings jetzt aufgeben.
Bei einem Spaziergang durch die Gemarkung entdeckten Angelika Becker und Dorette Jensel Schafe einer Schwarz-Kopf-Herde. “Die Tiere machten einen völlig herunter gekommenen Eindruck, einige konnten nicht mehr laufen, weil die Klauen nicht geschnitten worden waren und waren völlig abgemagert,” erzählen die beiden jungen Frauen.
Hintergrund
Was sie aber am meisten schockte, war der Zustand der gerade erst geborenen Lämmer (Bilder dieser Tiere liegen dem “Tagblatt” vor). Drei der Lämmer holten die beiden Frauen von der Weide; zwei überlebten letztendlich doch nicht, erzählt Angelika Becker.
“Es gab öfters Beschwerden. Und die haben wir immer an das Veterinäramt weiter geleitet”, sagt Rainer Schmidt, der Leiter der Breckenheimer Ortsverwaltung. “Wir haben eigentlich nur als Briefkasten fungiert.”
Das Veterinäramt beauftragte wiederum einen Tierarzt vor Ort, sich die Schafherden, immerhin 90 Tiere mit zuletzt 23 Lämmern, einmal intensiv anzuschauen. Der Tierarzt, der namentlich nicht genannt werden will, zog schließlich auch die “Notbremse”. “So ging es nicht weiter”, sagt er.
Der Hobby-Züchter der Schwarz-Kopf-Schafherde selber sieht keine Schuld auf seiner Seite. “Jedes Wochenende war ich mit den Schafen unterwegs,” sagt Holger Bierbrauer, “jetzt habe ich einfach keine Lust mehr.” Bierbrauer will die Tiere an einen anderen Züchter abgeben. Gestern sollten erste telefonische Kontakte stattfinden. Bis zum späten Nachmittag war die Zukunft seiner Schwarz-Kopf-Herde allerdings noch ungeklärt.
Holger Bierbrauer wehrt sich allerdings vehement gegen den Vorwurf, er habe seine beiden Herden vernachlässigt, sich nicht richtig um die Tiere gekümmert. “Die Lämmer, die in diesem Jahr gestorben sind - da waren die Witterung und vor allem die lange Kälte die Ursache”, ist er heute noch fest überzeugt.
Dem widerspricht allerdings ein tiermedizinisches Gutachten. Eines von Bierbrauers toten Lämmern landete schließlich bei Dr. Dirk Steinhauer, Tiermediziner am Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz. Und der Veterinär traf ein sehr nüchternes Urteil.
“Einsendung: Schaflamm, weiblich, 4,1 Kilo schwer, ohne besondere Kennzeichen gestorben”. Was Dr. Steinhauer allerdings bei näherer Untersuchung noch feststellte: Das Jungtier war stark abgemagert, litt an einer hochgradigen,akuten und blutigen Dünndarmentzündung und in allen Gefäßen fanden sich Anzeichen eine Bakterien-Embolie: “Collie-Bakterien in großen Mengen”, so das Urteil des Koblenzer Veterinärs, der nur eins von den Breckenheimer Lämmern auf dem Seziertisch hatte.
Angelika Becker ist jedenfalls zunächst beruhigt, nachdem sie vom “Tagblatt” am späten Nachmittag erfahren durfte, dass Holger Bierbrauer sein Hobby der Schafzucht jetzt aufgeben will. “Das macht keinen Spaß mehr, das ist mir zu stressig, wenn ich solche Schwierigkeiten bekomme”, hatte der Züchter am Vormittag erklärt.
Angelika Beckers Kommentar am Nachmittag: “Na endlich, hoffentlich findet sich wirklich ein kompetenter Züchter, der die Tiere aus Breckenheim übernehmen und auch wirklich artgerecht halten kann.”
Sie und ihre Freundin Dorette Jensel sehen sich auf jeden Fall in ihren Engagement bestätigt. Auch bei einem kleinen Spaziergang, so ihr Credo, sollte man auf jeden Fall die Augen offen halten - und wenn es Not tut, natürlich auch beherzt und engagiert eingreifen.
Jakobsschafnachwuchs 6.April.2006
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Der Westküstenpark in St. Peter-Ording (Schleswig-Hostein) freut sich über Nachwuchs. Drei kleine Lämmer des seltenen Jakobsschafs haben heute das Licht der Welt erblickt. Herzlichen Glückwunsch.
Links:
Unfreiwilliges Warten auf “goldenen Tritt” 6.April.2006
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via Ludwigsluster Tageblatt (06.04.2006)
Fehlendes Grün und Hochwasser verzögern Schafaustrieb
Schlesin • Ein Schäfer hat viele Berufe: Er muss ein Regiment führen, Krankheiten und Verletzungen heilen, Kräuter und Pflanzen identifizieren und das Wesen seiner Tiere verstehen. Wochenlang ist er der einzige Mensch in der Nähe der Herde und verantwortlich für das Wohlergehen jedes einzelnen seiner manchmal mehr als 2000 Schafe. Zur Zeit drängeln sich allerorten die Osterlämmer. “Wir warten sehnsüchtig auf das neue Grün. Durch den langen Winter beginnt das Gras jedoch jetzt erst zu wachsen”, erklärt Maik Gersonde seine Unruhe. Etwa 2000 Schafe und halb so viele Lämmer warten mit dem 39-Jährigen darauf, endlich wieder unter freiem Himmel über Deiche und Wiesen zu ziehen. Doch noch dösen die wuschligen Vierbeiner unfreiwillig im Stall, wo nur spärlich das Tageslicht regiert. Gersonde hofft, dass das Hochwasser der Elbe schnell wieder sinkt. Denn dann erst kann er auf die Nebendeiche, später auf den Elbdeich, um die Tiere von Dömitz bis Wittenberge zu treiben. Wo sie auftauchen, sorgen der Schäfermeister und seine Herde dann für ungeteilte Aufmerksamkeit. Besonders jetzt in der Osterzeit, wo die Lämmer noch so klein und niedlich sind. “Ich beobachte täglich die Deiche”, sagt der Fachmann, der mit seinen Schafen auch aktive Deichpflege betreibt. Der “goldene Tritt” seiner Tiere zum Beispiel bedeutet, dass sie die Grasnarbe festtreten und durch Abfressen kurz halten. Dadurch festigt sich das Wurzelwerk, das wiederum den Deich in seiner Stabilität stärkt. “Die Schafzucht hat man im Blut”, erklärt Maik Gersonde und krault dabei den drei aus der Herde gefischten Lämmchen die weißschwarzen bis braunen Locken. Der gebürtige Grabower hat den traditionsreichen Beruf von der Pike auf gelernt, zwei Jahre lang in Klein Schmölen. “Ich bin gern mein eigener Herr. Die Freiheit ist mir wichtig”, gesteht der Berufsschäfer, der in der Hauptablammzeit täglich zwischen einem bis 50 neugeborene Lämmchen zu betreuen hat. Die Herde seiner Schäferei mit etwa 400 Hektar Fläche in Schlesin setzt sich aus verschiedenen Rassen mit dunklen und weißen Gesichtern zusammen. Da gibt es Schwarzkopfschafe, Rhönschafkreuzungen, Heid- und Moorschnucken sowie Merinos, insgesamt zehn Rassen. Der Arbeitstag eines Schäfers beginnt recht früh mit dem Versorgen der Hunde. Dann kümmert sich Maik Gersonde um seine Schafe. Zieht er mit ihnen los, dürfen der verwegene Hut, die Weste und der Stock mit Fanghaken sowie das Messer und wichtige Medikamente nicht fehlen.
Fleischmengen und Schlachtgewicht von Schafen 2005 6.April.2006
Posted by Sven de Vries in Nachrichten, Sonstiges.add a comment
via meat-n-more.info vom 05.04.2006
Auch das gehört dazu. Auszug zu den Schlachtgewicht und Fleischmengen von Schafen und Ziegen:
[...] Die durchschnittlichen Schlachtgewichte der Schafe blieben im Vorjahresvergleich mit 22,0 Kilogramm gleich. Gewerblich geschlachtet wurden hierzulande gut eine Million Schafe und Ziegen, ein Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fleischmenge erhöhte sich um ebenfalls rund zehn Prozent auf 22.000 Tonnen. Einschließlich Zuschätzungen und Hausschlachtungen, die in diesem Sektor einen hohen Stellenwert haben, summierte sich die Fleischmenge auf gut 48.900 Tonnen.




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